13. Juli

KI verändert auch den Jobmarkt – und trifft aktuell besonders Berufseinsteiger

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Laut Stepstone Deutschland sind Stellenanzeigen für Berufseinsteiger aktuell auf einem historischen Tiefpunkt – 45% unter dem Schnitt der letzten fünf Jahre. Juniorjobs, die klassisch den Einstieg erleichtern sollten, verschwinden zunehmend.

Warum?

Weil viele dieser Aufgaben – Präsentationen vorbereiten, einfache Codes für Programme schreiben, Kundenmails beantworten – heute schon von KI effizient erledigt werden können. Unternehmen setzen daher in unsicheren Zeiten lieber auf erfahrene Kräfte, die sofort produktiv sind.

Das Weltwirtschaftsforum bestätigt: 40% der europäischen Unternehmen planen, Einstiegsjobs in Bereichen wie Buchhaltung, Marktforschung oder Vertragsprüfung künftig zu automatisieren. In den USA, wo KI-Investitionen weltweit am höchsten sind, ist die Arbeitslosigkeit unter jungen Hochschulabsolvent:innen überdurchschnittlich hoch. (Weltwirtschaftsforum)

Die Lösung liegt nicht im Pessimismus, sondern in neuer Kompetenz.

Daher mein Appell: Ausbildung und Einstieg in Unternehmen müssen jetzt Skills vermitteln, die KI nicht ersetzt – dafür aber aktiv befähigen:

✅ Digitale Grundlagen & KI – Prompting, Datenanalyse, Simulation
✅ Soft Skills – Kreativität, Kommunikation, Lernfähigkeit
✅ Branchenkenntnisse und Praxisbezug zur Kunststofftechnik – Automatisierung, IoT, Nachhaltigkeit

So gestalten wir den Einstieg für Berufseinsteiger zukunftssicher – und stärken zugleich die Innovationskraft der Kunststoffindustrie.

Wie gehen Sie in Ihrem Unternehmen mit diesen Herausforderungen um?
Nutzen Sie KI-Anwendungen in Ihrem Unternehmen?

Ihre Mechthild Grundmann



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